Natur und Parks
Naturparadies
Die Landschaft um Kalbe (Milde) ist eiszeitlich geprägt. Grund- und Endmoränen des Kalbeschen Werders, der Hellberge, und der Bismarker Hochfläche umschließen die Nierderungen des Mildetals.
Burg und Stadt Kalbe lagen ursprünglich wie Inseln im Sumpf der sich vielfach verzweigenden Gewässer. Die Wander- und Radwege rund um Kalbe verlaufen daher auch vorwiegend durch die fruchtbaren, von Weiden und Wasserläufen geprägten Niederungen. Man beobachtet Storch, Brachvogel, Milan, Rebhuhn, Beutelmeise und Graureiher sowie Niederwild und Rehe. In den Wäldern begegnet man Damm-, Rot- und Schwarzwild.
Naturlehrwege an Nasswiesen- und Trockenrasenstandorten bieten eine artenreiche Flora mit vielen geschützen Pflanzenvorkommen. Im Norden erreichen wir die Randlagen des Kalbeschen Werders und das große Vogelschutzgebiet im Mildetal, im Südwesten die Hellberge und das Landschaftsschutzgebiet Jemmeritzer Forst. Die Strecke führt uns auf dem Mildeufer nach Süden bis Schenkenhorst und weiter nach Gardelegen.
Lohnenswerte Ausflugsziele in der Umgebung
- das 1500 Hektar große Europäische Vogelschutzgebiet im Mildetal um Vienau
- der Buchsbaumgarten in Kalbe (Midle)
- der Kurpark mit der Wassertretstelle und dem Barfuß-Parcours in Kalbe (Milde)
- die Wassertretstelle Jemmeritz
- die Zichtauer Hellberge im Südwesten
- die bewaldeten Hügel des 135 Hektar großen Naturschutzgebietes Kalbescher Werder
- die Naturlehrwege Neu Wernstedt und Vienau
- die Bismarker Hochfläche
- der Bormholtteich bei Altmersleben
- Radwanderwege rund um Kalbe
Die Milde
Das kleine Flüsschen entspringt bei Letzlingen und wechselt bis zur Mündung in die Elbe bei Schnackenburg zweimal den Namen. Kurz hinter Kalbe nennt man es Biese und ab Seehausen Aland. Vier Städte - Gardelegen, Kalbe (Milde), Osterburg und Seehausen - nutzten sein Wasser für mittelalterliche Stadtgräben. Milde-Biese-Aland bestimmen das Landschaftsbild der Altmark mit ihren feuchten Niederungen. In Kalbe überbrückt seit Jahrhunderten von jedem Altstadtgrundstück aus ein Steg den Fluss, daher der freundliche Beiname für das Städtchen "Stadt der hundert Brücken".












