Punkt 3: Unabhängigkeit vom Energiemarkt
Punkt 3: Der Ausbau der erneuerbaren Energien macht unabhängig von fossilen Energieträgern.
Durch das Energieeinspeisegesetz (EEG) in Deutschland wird der regenerativ erzeugte Strom in das Versorgungsnetz eingespeist und nicht direkt verbraucht.
Die Entwicklung führt aber immer mehr dahin, dass der erzeugte Strom auch selbst genutzt werden kann, wie die neuen Regelungen zum Eigenstromverbrauch und zur Direktvermarktung von regenerativem Strom im neuen EEG von 2011 zeigen.
Im Bereich der Wärmeerzeugung ist eine Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern durch Nutzung der regionalen, erneuerbaren Energieträger besonders leicht zu erreichen.
Anstatt Heizöl und Erdgas für immer mehr Geld zu importieren, kann die Nutzung der heimischen Energieträger unabhängig machen und meist auch noch Geld sparen helfen.
Gute Beispiele finden sich auch hier in anderen Regionen, zum Beispiel die zahlreichen Bioenergiedörfer, die die Abwärme von Biogasanlagen zur Versorgung der Siedlungen oder öffentlicher Gebäude nutzen oder aber der Ausbau der Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitstellung, die in Kombination mit holzbefeuerten Kesseln die fossilen Energieträger ganz ersetzen können.
Solche Konzepte können nur umgesetzt werden, wenn sie sich für den Verbraucher kostengünstiger darstellen, was in vielen Fällen auch gelingt.
Gegenwärtig verfolgt die Stadt Kalbe (Milde) zwei konkrete Projekte im unterschiedlichen Verfahrensstand, die darauf abstellen, lokal gewonnene Biowärme zur Wärmeversorgung kommunaler Liegenschaften einzusetzen.
Darüber hinaus wird mit der Installation eines Solarparks auf dem Gewerbegebiet von Kalbe (Milde) zumindest das Potential geschaffen, … Haushalte mit Solarstrom zu versorgen.
Bestandteil der energetischen Neuausrichtung der Stadt Kalbe (Milde) sollen auch die entsprechend geeigneten kommunalen Dachflächen sein, die über Dachphotovoltaikanlagen ebenfalls regenerative Energie produzieren und den städtischen Haushalt entlasten sollen.











